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100 Jahre Deka: Ein Tag im Wertpapierhaus der Sparkassen (Teil 1)

eingestellt von Fabian Lutz am 12. Juli 2018

Die DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen, wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Die Sparkasse Regensburg arbeitet auf vielen Ebenen eng mit den Frankfurtern zusammen. Und so haben wir zum Jubiläum die einmalige Möglichkeit erhalten, einen ganzen Tag lang zu Besuch zu kommen und ganz genau hinzuschauen. Ein Daytrip durch das Trianon, vom Untergeschoss mit dem großen, unterirdischen Tresor, durch die 44 Etagen hinauf auf das Dach mit seinem sagenhaften Ausblick über Deutschlands Hochfinanz, Frankfurt am Main. Ein Tag voller anspruchsvoller Termine und spannender Gesprächspartner, nicht nur (aber auch) zum eigenen Vorteil, sondern mit dem Ziel, unseren Lesern einen ganz besonderen Einblick in die Welt der Aktien, Fonds und Zertifikate zu geben. Im Handgepäck ein Bündel von Fragen: Welche Köpfe und Macher stecken hinter erfolgreichen Anlagestrategien? Was für Vorteile bietet die geballte Power der Dekabank dem „einfachen“ Sparkassenkunden? Und wie entsteht eine Volkswirtschaftsprognose? Zeit für Antworten und Atmosphären!   

 

Ankunft am Vorabend

 

Wir reisen am Vorabend mit dem Zug an. Erste positive Überraschung: es gibt eine schnelle und direkte ICE Verbindung von Regensburg nach Frankfurt. Die Deutsche Bahn ist an diesem Tag Mitte Mai auch pünktlich, gut drei Stunden später steigen wir ganz entspannt aus und stehen mit großen Augen in der schönen Halle des Frankfurter Hauptbahnhofs. Die Stadt empfängt uns an diesem Vorabend mit einem Lächeln, regem Treiben und sommerlichen Temperaturen. 

 

 

Nach dem Checkin im Hotel Monopol, einem urigen Hotel mit historischem Flair in Laufnähe der Gleise zieht es uns natürlich noch etwas hinaus auf die Straßen. Wir haben Hunger und wollen natürlich auch etwas vom berühmten Frankfurter Nachtleben schnuppern.  Mit gut gefüllten Mägen streifen wir durch die breiten Straßen und schauen oft nach oben. Frankfurt ist wirklich die einzige Stadt in Deutschland, die mit ihren Hochhäusern ein klein wenig Manhatten  an den Main zaubert.

 

 

Hier regiert das Geld

 

Da schadet es auch nicht, dass viele Männer und Frauen im typischen Bankeroutfit unterwegs sind, Anzug und Krawatte, Kostüm und Handtasche, ordentliche Haarschnitte und teure, blitzblankpolierte Limousinen. Aber auch die Schuldenuhr tickt unaufhaltsam. Kein Zweifel, hier regiert das Geld! Bevor wir uns unter das internationale After-Work-Volk mischen und uns ein kühles Feierabendbierchen am Rande des Bankenviertels gönnen, machen wir noch einen letzten Abstecher zur EZB. Das Gebäude erhebt sich majestätisch in die Dunkelheit, davor leuchtet das berühmten Eurozeichen, das man so oft in den Nachrichtensendungen und Zeitungen sieht. Die Vorfreude auf den morgigen Tag steigt!

 

 

Sicherheit geht vor

 

Der Wecker klingelt pünktlich. Es geht es raus aus den Federn, Kaffee und Brötchen fassen und dann rein in die City. Rechtzeitig um acht Uhr erreichen wir den Deka-Tower, das „Trianon“ Gebäude. Schlank und hoch erhebt es sich in den morgenblauen Himmel. Wir haben Glück, das Wetter ist heute ausgezeichnet – wenn es hält, haben wir gute Chancen am Ende dieses Tages eine tolle Aussicht von ganz oben zu genießen.

 

 

Erst einmal zieht es uns in die große Eingangshalle. Dort geht es zu wie im Taubenschlag, viele gutangezogene Menschen mit schnellen Schritten. Die meisten eilen durch die Sicherheitsschleusen zu den, über mehrere Aufzüge und Stockwerke erreichbaren Arbeitsplätzen.  Als wir uns anmelden wollen, werden wir von den Pförtnern ermahnt: Bitte keine Fotos vom Eingangsbereich! Sicherheit geht vor, erläutert uns auch gleich darauf Herr Michael Merklinger. Er arbeitet in der großen Kommunikationsabteilung der Bank und ist unsere persönliche Begleitung für diesen Tag. Er passt ab sofort auch darauf auf, dass wir keine Fotos knipsen, die das Wertpapierhaus in Schwierigkeiten bringen könnten. Das wollen wir natürlich auch nicht!

Eine bewegte Vergangenheit

 

Erster Tagesordnungspunkt: Das Dekarium, eine aufwendig konzipierte Ausstellung, die extra zum 100-jährigen Jubiläum der DekaBank angelegt wurde. Sie befindet sich in den alten Tresorräumen unter dem mächtigen Turm. Wir steigen über eine Wendeltreppe nach unten, wo Daniela Schmidt auf uns wartet. Sie ist studierte Historikerin, arbeitet in der Abteilung Gesellschaftliches Engagement und begrüßt uns im Vorraum des ehemaligen Kundentresors, der 1983 dort original eingebaut, aber eigentlich nie richtig in Betrieb genommen und später als Lagerraum genutzt wurde.  Vor ein paar Jahren landeten dann fünf Umzugskartons mit Schlüsseln für über 4500 Schließfächer auf Frau Schmidts Schreibtisch. Der Startpunkt mit Hindernissen, da erst nach der aufwendigen numerischen Ordnung und dem Nachmachen eines verschollenen Vorschließers durch die Panzermacher mit dem Öffnen der Fächer begonnen und ein schlüssiges Ausstellungskonzept entwickelt werden konnte.

 

 

Die Ausstellung ist in drei Abschnitte gegliedert und ordnet die Vergangenheit des Wertpapierhauses in die 250jährige Sparkasse-Geschichte ein. Es beginnt im Jahre  1778 in Hamburg mit der sogenannten „Ersparungsklasse“, also der Idee von Sparkasse als Teil einer Vorsorgeversicherung. Auf verschiedenen Ebenen erfährt der Besucher dann das Wichtigste über die bewegte Sparkassen-Historie und ihre korrekte Einordnung in die großen gesellschaftlichen Ereignisse.

 

 

Das Dekarium macht Lust auf mehr

 

Besonders beeindruckt sind wir vom Einsatz multimedialer, haptischer wie digitaler Elemente, wie zum Beispiel der Schlüssel und in den Fächern verstauter Objekte, die über Funk und wie von Zauberhand zusätzliche Filme- und Audiobeiträge starten. Das macht das Geschehen intuitiv greifbar und sehr lebendig in Ton und Bild. Wir stellen fest: Das Dekarium macht Lust auf mehr! Vor allem, weil Frau Schmidt uns sehr kompetent und kurzweilig einen spannenden Einblick in vergangene Zeiten gibt – und nebenbei noch jede Menge lustige Geschichten drum herum zu erzählen weiß. Schade, dass es nur eine begrenzte Auswahl von buchbaren Führungen gibt und wir bereits zum nächsten Termin weiter müssen!

 

 

 

(…hier geht es weiter zu Teil 2 der großen Jubiläumsreportage …)

 

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