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HEIMAT HOMEGROWN BANDCHECK: The Southern Funk Conspiracy

von Fabian Lutz am 1. Dezember 2017

Im November startete in der Musikkneipe „Heimat“ die dritte Runde der Konzertreihe Heimat Homegrown by Sparkasse Regensburg. Zusammen mit dem Betreiber und Musikenthusiasten Tobias Maier unterstützen wir seit dem Jahr 2015 junge und vielversprechende Nachwuchsbands aus der Region. Neben den Live-Auftritten gibt es später gut gemachte Videos für Facebook, Youtube und Co. Zusätzlich stellen wir dieses Mal die Bands im Vorfeld ihrer Auftritte im Blog per Bandcheck kurz vor. Am 6. Dezember spielen: THE SOUTHERN FUNK CONSPIRACY

 

 

Leute! Drei junge Typen, die Led Zeppelin, ZZ Top und Joe Walsh von den Eagles als musikalische Vorbilder nennen? Also Bands, die ich in meiner analogen Jugend abgöttisch verehrt und auch noch alle live spielen gesehen und gehört habe? Was ist denn bitte da los? Zeitmaschine? Ich befürchte fast, die bayerische Jugend hat schon die Schnauze voll von all den herum fliegenden Bits und Bytes. Stattdessen: Bart wachsen lassen, Craft Bier trinken und Musik machen wie zu Großvaters Zeiten. Das Manufactum schlägt zurück! Natürlich nicht mit so Zeug. Sondern halt mit echtem, handgemachtem Werk.

 

 

AUFGEMERKT: BANDNAME

 

Der Name „The Southern Funk Conspiracy“ verwirrt mich allerdings etwas. Wenn irgendwo Southern drauf steht, gluckert bei mir der Comfort. Und bei Funk denke ich sofort an Afrolook, Bläser und James Brown. Das fehlt hier aber. Wie kommt man auf so einen Namen, wenn man klassischen Blues-Rock macht? Und dieser Baum im Logo… ich wette, da gibt es eine gute Geschichte zu. Süden, weil unser schönes Bayern eben das Italien von Deutschland ist. Und verschworen? Das waren die Oberpfälzer doch schon immer! Das liegt in den Genen, seit Ur-Blues-Zeiten. Und mal ehrlich: Gute Musikkapellen folgen immer ihrem ganz eigenen, hochgeheimen Pfad.    

 

ABGESCHAUT: BANDFOTO

 

(c) Facebook The Southern Funk Conspiracy

 

 

Direkter Blick, ernste Gesichter, alle drei sehr unterschiedliche Typen: Die könnten auch Jazz spielen. Ich mag die Bandmitglieder Christian Wahle (Gitarre), Andreas Döllwanger (Bass) und Johannes Lang (Schlagwerk) sofort leiden. Mit denen würde man gerne mal in Neumarkt um die gestapelten Obstkisten herum sitzen, Whiskey schlürfen und über die korrekte Destille philosophieren. Überhaupt, man gibt sich auf jedem Facebookbild sehr entspannt, beim Jammen, beim Proben, beim Warten auf den nächsten Gig. Da ist sie wieder, diese südliche Gelassenheit. Dinge nehmen, wie sie kommen. Ois easy, Baby.

 

ANGEHÖRT: THOSE TIMES ARE OVER

 

Nach eigenen Aussagen hat sich The Southern Funk Conspiracy dem Bluesrock der 80er Jahre verschrieben. Mich katapultieren Songs wie Myshka, Take the Chance und Wether Or Not beim Anhören aber noch ein Stückchen weiter zurück, mitten in die 70er. Ich denke an Ten Years After und Creedence Clearwater Revival.  Vielleicht liegt das daran, dass die Jungs gar nicht krampfhaft versuchen, ihren großen Vorbildern so nah wie möglich zu kommen. Sie wollen ihren eigenen Sound mit alten Mitteln kreieren und scheuen auch vor Ausflügen in die 90er nicht zurück. Aus diesem Zeitfenster blinzelt dann auch mein persönlicher Lieblingssong: „Those Times Are Over“ könnte auch eine große Rockballade von Guns’n Roses oder Aerosmith sein! Da knistert das Herzchen am Lagerfeuer, irgendwo dort in der kalten Beziehungsnacht unter dem südlichen Baum, wo der gute Stoff in Neumarkt gebrannt wird. Gar nicht Retro. Einfach nur schön. Und 100 Prozent handgemacht! 

Wir freuen uns schon sehr auf den Auftritt am 6.12. in der Heimat Regensburg! 

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