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BILANZPRESSEKONFERENZ: Bilanz zu 2020 sowie zu aktuellen Ereignissen und Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr

BILANZPRESSEKONFERENZ: Bilanz zu 2020 sowie zu aktuellen Ereignissen und Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr

Mit einer Bilanzsumme von über 5,1 Milliarden Euro blicken die Vorstände der Sparkasse Regensburg – trotz der weiterhin enorm schwierigen Rahmenbedingungen, insbesondere der Corona-Pandemie und der anhaltenden Niedrigzinssituation – auf ein gutes Jahr 2020 zurück.

Am Montag präsentierten Irene Dullinger, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Regensburg, Dr. Markus Witt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Manfred Pitzl, Vorstandsmitglied, im Rahmen einer Pressekonferenz die Geschäftsergebnisse 2020 des größten Finanzinstituts Ostbayerns. Seit dem Ausscheiden des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Franz-Xaver Lindl im vergangenen Dezember lenken die drei Vorstände nun die Geschicke der Sparkasse Regensburg.

„Im kommenden Jahr feiert die Sparkasse Regensburg ihr 200-jähriges Bestehen. Seit nun zwei Jahrhunderten ist sie bei allen Fragen rund um Finanzen der starke Partner vor Ort“, so Dullinger. „Die Corona-Pandemie ist eine Ausnahmesituation, die niemand je zuvor erlebt hat. Vor allem vor dem Hintergrund eigener wirtschaftlicher und teilweise existenzieller Sorgen steht gerade die Finanzwirtschaft unter besonderer öffentlicher Beobachtung. Dabei hat sich aus Sicht der Sparkasse an unserem Grundprinzip nichts verändert: für unsere Kunden da zu sein und Ihnen als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen. In Präsenz, aber auch über digitale Kanäle.“

Nach Einschätzung des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Markus Witt hat sich das Vertrauen in die Sparkasse vor allem in der Krise sogar noch verstärkt: „Wir waren durchgängig erreichbar – für unsere Kunden, für die Region. Vor allem unsere Unternehmen hatten und haben großen Beratungsbedarf. Wir haben mit Überbrückungskrediten unterstützt, für Liquidität gesorgt und Finanzhilfen geboten. Im Privatkunden-Bereich haben wir neue Kredite vergeben oder auch zwischenzeitlich fällige Kreditraten ausgesetzt und Kreditnehmern dadurch finanziell „Luft verschafft“.

Bilanz Pressekonferenz in der Sparkasse Regensburg

Die Kreditvergabe im privaten wie im gewerblichen Bereich lag im vergangenen Jahr bei rund 678 Millionen Euro. Davon wurden allein an die heimische Wirtschaft neue Kredite in Höhe von 320 Millionen Euro ausgegeben. „Insgesamt sind wir gut durch diese Krise gekommen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mitgezogen. Dafür sind wir sehr dankbar. Unsere Kundinnen und Kunden haben uns als vertrauensvollen Partner vor Ort und gerade in diesen herausfordernden Zeiten noch mehr zu schätzen gelernt. Die Krise hat uns gefordert, aber wir sind noch stärker zusammengerückt und haben sie – bis dato – gut bewältigt.“, beschreibt Dullinger die Situation des vergangenen Jahres.

Ertragsentwicklung

Der Zinsüberschuss der Sparkasse Regensburg geht weiter deutlich zurück. „Das war angesichts des anhaltenden Niedrigzinsniveaus zu erwarten und auch nicht vermeidbar. Es gelang uns zwar, die sonstigen Erträge insbesondere durch ein gutes Wertpapier- und Immobiliengeschäft auszubauen. Gleichwohl können die Rückgänge im Zinsergebnis auf diese Weise nicht vollständig aufgefangen werden. Deshalb müssen wir weiter sehr umsichtig wirtschaften und die Kosten weiterhin deutlich senken,“ erklärt Dullinger die Ertragsentwicklungdes Instituts.

Hinter den Kulissen der Pressekonferenz in der Sparkasse Regensburg
Immobilienvermittlung

„Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Immobilie als Sachwert weiterhin gefragt ist – vor allem auch mit Blick auf die eigene Altersvorsorge“, so Witt. Das Interesse an Immobilien am prosperierenden Standort Regensburg scheint ungebrochen. So umfasst das Immobiliengeschäft der Sparkasse Regensburg aktuell 1,64 Milliarden Euro Wohnbaukredite im Bestand, davon sind 399 Millionen Euro Neugeschäft. Rund 309 Millionen Euro öffentliche Förderkredite sind aktuell in Anspruch genommen. Im Geschäftsgebiet sparen Kunden in über 33.000 Bausparverträge mit einem Bausparvolumen von 1,6 Milliarden Euro. Geld, das sie in den Traum von den eigenen vier Wänden investieren wollen. „Im Bereich der Immobilienvermittlung liegt ein erfolgreiches Jahr hinter uns“, sagt Witt. So haben die die Immobilienspezialisten der Sparkasse im vergangenen Jahr 182 Objekte mit einem Volumen von knapp 60 Mio. Euro vermittelt.

Wertpapierstärkstes Jahr trotz Corona-Krise

„Vergangenes Jahr war das wertpapierstärkste Jahr seit fast 200 Jahren, in denen es die Sparkasse Regensburg gibt“, sagt Witt. „In einem Umfeld, dass noch immer von Niedrigzinsen geprägt ist, kommt jeder der Vermögen aufbauen möchte, nicht an Anlageformen wie Wertpapiere oder Fonds-Sparpläne vorbei.“ Das steigende Kundeninteresse zeigt sich auch in der Entwicklung der Kundendepotbestände. Zum Jahresende betreute die Sparkasse Regensburg einen Bestand von 1,5 Milliarden Euro in fast 30.000 Kundendepots.

Ausbau digitaler Services
Interview mit der Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Regensburg, Irene Dullinger

„Die Corona-Pandemie hat für einen großen Schub bei der Nutzung digitaler Angebote gesorgt, die Zahlungsgewohnheiten verändert und auch die Selbständigkeit der Kunden in der Erledigung ihrer Bankgeschäfte – vor allem mit Blick auf das Online-Banking – weiter erhöht,“ sagt Manfred Pitzl über die digitale Entwicklung des vergangenen Jahres. So wurden über 68 % der mehr als 110.000 Privat-Girokonten von Kunden 2020 auch oder exklusiv online genutzt. Bei circa 85 % dieser Konten verzichten Kunden auf Papier und lassen sich ihre Kontoauszüge, Mitteilungen und Vertragsdokumente ins elektronische Postfach der Sparkasse Regensburg zustellen. „Unsere Internetfiliale ist unsere stärkste und meist frequentierte Filiale. Sie wurde im Jahr 2020 über 6,63 Millionen Mal besucht. Das sind über 18.000 Besucher am Tag. Davon erfolgte bei über 5 Millionen Besuchen eine Anmeldung im Online-Banking, was fast 13.900 Anmeldungen täglich entspricht“, so Pitzl weiter. Zudem liegt Mobiles Banking weiter im Trend. Das belegen die stetig steigenden Nutzungszahlen. „Im vergangenen Jahr haben sich diese mehr als verdoppelt“, berichtet das Vorstandsmitglied über die Situation des vergangenen Jahres.

Investitionen ins Filialnetz

Nah am Kunden zu sein, hat bei der Sparkasse aber nicht erst seit der Corona-Pandemie oberste Priorität. „Wir schätzendie langjährigen und vertrauensvollen Beziehungen zu unseren Kundinnen und Kunden. Wir sind ein regional verankertes Unternehmen. Wir haben die Erfahrung vor Ort, kennen das Geschäftsgebiet, kennen die Unternehmen und auch die Menschen – das ist wichtig. Der persönliche Austausch und das Beratungsgespräch vor Ort ist auch durch den Digitalisierungsschub nicht wegzudenken. Deswegen investieren wir weiterhin in unser Filialnetz“, sagt Pitzl. Mit 32 Filialen und 27 SB-Standorten unterhält die Sparkasse Regensburg weiterhin das dichteste Filialnetz in der Region. In den kommenden Jahren investiert das Finanzinstitut einen Millionenbetrag in die Renovierung und Sanierung ihres Filialnetzes.

Ausbildung bei der Sparkasse Regensburg

Weiterhin bleibt für die Sparkasse Regensburg, als regionales Kreditinstitut, auch in 2021 der Anspruch attraktive berufliche Perspektiven zu geben. „Denn die Sparkasse Regensburg hat als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb einiges zu bieten: einen Job, der Spaß macht, der fordert, der kommunikativ ist und der mit der Zeit geht – nah an den Menschen in der Region – mit sehr guten Perspektiven. Auch in Zukunft bieten wir interessierten jungen Menschen eine moderne und an den digitalen Entwicklungen ausgerichtete Ausbildung und sichere Arbeitsplätze – das hat sich jetzt auch in der Corona-Krise deutlich gezeigt,“ sagt Irene Dullinger.

Jubiläum des größten Finanzinstitus Ostbayerns

Im kommenden Jahr feiert die Sparkasse Regensburg großes Jubiläum – ihr 200-jähriges Bestehen. Details zum genauen Ablauf und den Feierlichkeiten gibt das Finanzinstitut im Herbst bekannt – die Planungen sind aber bereits in vollem Gange. „Unsere Sparkasse Regensburg hat bewiesen, dass sie den Wandel der Zeit nicht nur begleitet, sonder auch aktiv mitgestalt. Dabei haben wir uns seit fast zwei Jahrhunderten nicht an kurzfristigen Renditebetrachtungen orientiert, sondern wir glauben an nachhaltiges Wirtschaften. Das gilt für Bankgeschäfte, aber auch generell für unser Engagement für die Region. Nachhaltigkeit macht Zukunft möglich. Und die Zukunft einer Region hängt auch davon ab, was sie zu bieten hat. Weil‘s um mehr als Geld,“ fügt Irene Dullinger abschließend hinzu.

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