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INTERVIEW: Eine Woche in der Feuerwehrschule!

eingestellt von Carolin Winkelmeier am 22. November 2018

 

Der Freistaat Bayern unterhält drei Landesfeuerwehrschulen. Dabei weist die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg die längste Tradition auf. Das Angebot der Feuerwehrschule ist vielfältig. Es umfasst 40 verschiedene Lehrgänge, die immer aus einem theoretischen und einem praktischen Teil bestehen. Jährlich werden sie von mehr als 4500 Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen durchlaufen. Die Belegschaft der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg umfasst rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch unser Kollege Florian Meyer absolvierte in diesem Jahr einen einwöchigen Gruppenführerlehrgang an der Feuerwehrschule. Über seine Erfahrungen und Erlebnisse hat er mit uns gesprochen.

 

Lieber Herr Meyer, erst einmal Gratulation zum Bestehen des Gruppenführerlehrgangs. Wie war die Woche an der Feuerwehrschule?

Vielen Dank! Es war eine sehr kurzweilige und spannende Woche. Ich konnte viele Informationen und neue Erfahrungen mitnehmen. Bereits in der Vergangenheit besuchte ich die Feuerwehrschulen in Regensburg und Würzburg. Dort nahm ich an verschiedenen Lehrgängen teil. Durch den modernen Fuhrpark, erfahrene Ausbilder und abwechslungsreiche Übungsobjekte machte das Lernen dort viel Spaß!

 

Was sind die Aufgaben eines Gruppenführers in Ihrer Heimatwehr?

Bei der Feuerwehr Mintraching erwarten mich die klassischen Aufgaben. Im Einsatzgeschehen hat der Gruppenführer die Leitung und die Verantwortung über seine Mannschaft und den Einsatz. Neben den Einsätzen sind die Gruppenführer und Gruppenführerinnen unserer Feuerwehr auch für die Ausbildung der aktiven Feuerwehrfrauen und -männer zuständig. Wir gestalten verschiedene Übungsszenarien und führen diese mit unserer Mannschaft durch. Zudem sprechen wir regelmäßig über Ausrüstungsgegenstände und Neuerungen.

 

(c) Florian Meyer

 

Der Stundenplan war prall gefüllt. Was war in dieser Woche besonders wichtig für Sie?

Es gab viele verschiedene Unterrichtsthemen, wie z. B. Rechtsgrundlagen, Einsatztaktik, Objektkunde, vorbeugender Brandschutz und vieles mehr.
Besonders wichtig waren mir die Einsatztaktikunterrichte für den Brand- und den technischen Hilfeleistungseinsatz. Vertieft wurde das Ganze anhand von Planspielen und praktischen Übungen.

 

Neben vielen praktischen Übungen, beispielsweise an nachgestellten Einsatzszenarien ist auch die Theorie ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Auf was wurde in Ihrem Lehrgang besonders viel Wert gelegt?

In diesem Lehrgang legten die Ausbilder viel Wert auf die Einsatztaktik. Es wurde sehr darauf geachtet, dass die Teilnehmer eine Routine und einen Standardablauf für die verschiedenen Einsatzszenarien bekommen. Diese Abläufe wurden zuerst in der Theorie besprochen und anschließend in der Praxis geübt, wie z.B. Zimmerbrände, Garagenbrände oder Verkehrsunfälle.

 

„Neben vielen schönen Erlebnissen, gehören auch schwere Einsätze zur Tätigkeit eines Feuerwehraktiven. Durch die gute Kameradschaft lassen sich auch diese Einsätze bewältigen!“

(Florian Meyer)

 

Seit wann sind Sie in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv?

Ich bin seit meinem 12. Lebensjahr bei der Feuerwehr. Zuerst war ich in der Jugendfeuerwehr, seit meinem 16. Lebensjahr bin ich nun in der aktiven Mannschaft. Neben der Tätigkeit als Gruppenführer, leite ich derzeit noch den Bereich Atemschutz.
Bei all den vielen schönen Erlebnissen, gehören auch schwere Einsätze zur Tätigkeit eines Feuerwehrmanns. Durch die gute Kameradschaft lassen sich aber auch diese bewältigen!

 

(c) Florian Meyer

 

Sie arbeiten Vollzeit als Geschäftskundenberater in der Sparkasse Regensburg. Wie finden Sie die Balance zwischen Beruf und Ehrenamt? Lässt sich beides gut vereinbaren?

Eine Balance gibt es nicht, da die Einsätze hinsichtlich Zeit und Häufigkeit nicht planbar sind.
Beruf und Ehrenamt lassen sich dennoch sehr gut miteinander vereinbaren. Meine Kollegen und mein Chef zeigen sehr großes Verständnis. Ich finde es toll, dass die Sparkasse Regensburg die Feuerwehren in unserer Region unterstützt!

 

 

Vielen Dank für Ihr Engagement, Herr Meyer!

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