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SPARKASSE SPORT: Wie laufe ich immer schneller?

Die Frühjahrs-Quälerei auf den Wegen an der Donau ist endgültig vorbei. Der Sommer des Schaulaufens beginnt, die Bikini- oder  Badehosenfigur ist erreicht und will in knackigen Outfits präsentiert werden. Die totale Leichtigkeit des Seins. Aber Moment. Leichtigkeit? Es gibt es da noch ein Problem, wenn ich ehrlich bin. Das durchschnittliche Tempo meines Dauerlaufes ist weiterhin ohne Frage ziemlich langsam und stagniert. Ich werde dadurch von Mal zu Mal unmotivierter. Jedes Jahr das gleiche Ärgernis: Warum werde ich verdammt noch mal nicht immer schneller, je länger ich trainiere? Ich wette, die ambitionierteren Läufer unter euch wissen, wovon ich rede.

 

 

Ist das Sprinttraining der Schlüssel zu mehr Speed?

Schauen wir uns die Sache also mal etwas genauer an. Im Winter gönne ich meinem Körper eine regenerative Laufpause. Aber kaum blinzeln die Sonnenstrahlen durch die Frühlingswolken, packt es mich wieder. Ich schnüre ich die Turnschuhe und lege los! Die ersten Wochen arbeite ich mich sehr schnell und konsequent an meine ursprüngliche Form heran. Es fällt mir auch nicht besonders schwer, die Dauerläufe zu verlängern, aber ich werde ab irgendeinem Punkt einfach nicht schneller. Warum funktioniert das nicht? Muss ich dafür extra ein Sprinttraining in meinen Plan einarbeiten?

Keine gute Idee. Das Sprinttraining beeinflusst nicht direkt die Dauerlaufgeschwindigkeit. Ich kenne keinen Halbmarathon- oder Marathonläufer, der Sprints absolviert. Es ist auch nicht ratsam, in einem Dauerlauf alle sechs Minuten einen Vollsprint über siebzig Meter hinzulegen. Das steigert das Tempo im Training nicht nachhaltig. Klingt komisch, ist aber so! Mein Tipp: Probiert es mit Intervallen oder Fahrtspielen! Das ist die effektivste, aber auch die anstrengendste Art besser zu werden.

Aua, es muss weh tun!

Was ist ein Intervall oder ein Fahrtspiel? Unter den Läufern kennt man diese Bezeichnungen als Synonym für Schmerzen. Es ist wie ein Besuch beim Physiotherapeut. Ich weiß, dass es mir gut tut, aber dennoch habe ich tierische Angst vor jeder Behandlung. Ich will euch nicht verängstigen. Es wird wehtun! Diese Trainingsform hat jedoch einen schönen Nebeneffekt: Ihr werdet euren Körper mal wieder richtig spüren und am Abend glücklich und ausgepowert ins Bettchen fallen.

Intervalle knallen ganz schön!

Intervalle sind (Tempo-)Läufe zwischen denen kurze Trab- oder Gehpausen absolviert werden. Das Wichtige daran sind die „lohnenden Pausen“, wie mein Trainier die 15-90 Sekunden zwischen den Läufen tituliert. Aufgrund der sehr kurzen Erholungsphasen solltet ihr die Geschwindigkeit nicht zu hoch wählen. Die typischen Einheiten sind 10-20x400m oder 10x1000m. Für dieses Training lohnt es sich die Einheit auf einer abgemessenen Strecke zu bewältigen. Dadurch könnt ihr euer Tempo besser kontrollieren. Bevor ihr mit dem Programm beginnt, bitte gut Einlaufen und Stretchen nicht vergessen, damit ihr euch nicht verletzt!

Fast völlig frei im Fahrtspiel!

Das Fahrtspiel ist dagegen etwas freier. Diese Trainingsform könnt ihr jederzeit und überall absolvieren. Einfach beim Joggen Minutenläufe einbauen. Das bedeutet: eine Minute schneller und eine Minute normal laufen. Der Clou dabei ist: Das Grundtempo des Dauerlaufes sollte zwischen den schnelleren Abschnitten beibehalten werden. Es nützt nichts, wenn ihr euch in den „Pausen“ erholen wollt. Das wird das Unangenehme werden. Es sollte nicht unbedingt die schnelle Pace schmerzen, sondern die Pausen.

Eine letzte Anmerkung habe ich noch, bevor ich euch auf den brennenden Asphalt und in das Land der unbegrenzten Schmerzen lasse. Das spezielle Training solltet ihr maximal nur einmal in der Woche absolvieren. Denn es ist sehr anstrengend und kräfteraubend. und geht euch an die Substanz. Ebenfalls solltet ihr bereits eine gute Grundlage mitbringen.  Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß dabei – gebt Gummi, ihr Lieben!

Wie immer hart aber herzlich,

 

Euer Plinkelix!

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