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SPARKASSE SPORT: Mein erstes Kajak Abenteuer mit Christian Mathes!

Ich möchte noch die letzten Sonnenstrahlen in diesem Spätherbst genießen, bevor es wieder sehr kalt und trist wird. Am liebsten würde ich dies bei einer gemütlichen Sportart tun. Bei einer, die nicht so anstrengend ist und bei der ich trotzdem die Natur in voller Pracht genießen kann. Bei einer, bei der ich einfach mal eine andere Perspektive bekomme. Vielleicht sollte ich vom Land aufs Wasser wechseln. Nur wo werde ich fündig bei meiner Suche nach Mitstreitern?

 KajakSonnenuntergang

 

Natürlich bei der Sparkasse! Gleich bei zwei Kollegen treffe ich ins Schwarze. Unser Social-Media-Experte  Fabian Lutz ist begeisterter Amateur-Kajakfahrer. Warum ich extra Amateur schreibe? Wir haben nämlich noch einen waschechten Profi im Repertoire. Christian Mathes ist nicht nur Azubi, sondern war schon bei den Paralympics. Er gehört ohnehin zu den schnellsten Paddlern der Welt und steht aktuell zur Wahl zum SPORTLER DES JAHRES der Mittelbayerischen Zeitung. Und ich darf mit beiden aufs Wasser gehen!

 KajakRegen2

 

Samstagmittag. Ich treffe mich mit Fabian. Gemeinsam beladen wir das Auto mit den zwei Freizeit-Kajaks und fahren zum Regen. Kaum im Boot, möchte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn sofort losstürmen. Zum Glück hält mich mein Mentor zurück. Da es mein erstes Kajak-Abenteuer ist, soll ich erst einmal die Basics lernen. „Basics? Hallo“, denke ich mir: „Das wird ja wohl nicht so schwer sein. Einsteigen und losschaufeln.“  Aber gut. Ich will mich ja vor ihm und unserem Profi Christian nicht gleich blamieren. Schon beim Einsteigen merke ich: „Ups, das hätte böse enden können.“ Selbst die Wanderkajaks sind nicht so breit und stabil wie Kanus, bei denen ich ohne Probleme mit einem Fuß rein und mich dann in aller Seelenruhe auf den Sitz ablegen kann. Nein. Hier muss ich mich erst mit dem Hintern auf den Sitz pressen, und erst dann darf ich meine Beinchen nachziehen, sonst gehe ich baden. Endlich sitze ich drin, nehme schnell das Paddel in die Hand und will einfach nur los. Doch irgendwas scheint nicht zu stimmen. Ich fahre nicht geradeaus, sondern habe einen leichten Linksdrall. „Ist am Boot etwas kaputt?“, frage ich mich innerlich, während Fabian neben mir herkommt. Leider macht er mir schnell klar, dass der Fehler bei mir liegt: Haltung, einstechen, sitzen und noch viel mehr- alles mache ich nicht richtig. Also: aufrecht, leicht nach vorne gelehnt sitzen, Arme auf Brusthöhe nach vorne halten, seitlich vorne einstechen – aber nur bis zur Mitte durchziehen. Danach die andere Seite.  Auch das Steuergerät soll ich nicht so tief ins Wasser halten. „Junge, Junge, Junge“, denke ich mir: „Das sind doch sehr viele Aufgaben auf einmal.“ Bis ich alles auf die Reihe bekomme, taumele ich weiter von links nach rechts und wieder zurück. Zum Glück ist der Regen kurvenreich, da fällt das nicht so sehr auf. Indes muss Fabian ein wenig vorausfahren, sonst schläft er dabei noch ein.  

 KajakRegen1

 

Sonntagabend. Ich treffe mich mit unserem Racer Christian. Wir tragen gemeinsam alle Kajaks an die Donau. Allerdings sind es diesmal keine Wanderkajaks mehr. Es sind aus Carbon gefertigte High-Tech-Formel-1- Rennschlitten. Dazu kommt ein maßgeschneiderter Carbon-Sitz. Auch die Paddel sind schaufelartig aus dem teuren Verbundmaterial gefertigt. Ich bin schon ein bisschen sprachlos, was für heiße Schlitten das sind. Sie sehen ohnehin schon durch ihre lange und sehr dünne Form einfach nur schnell aus. Ich möchte aber nicht darin sitzen. Ich habe nämlich meine Badehose vergessen. Deshalb bekomme ich wieder ein Wanderkajak für Anfänger, das nicht umfallen kann. Das ist auch gut so, denn die Wellen der großen Frachter lassen mein Herz jedes Mal höher schlagen. Christian spult sein gewohntes Training ab. Ich plantsche weit dahinter ein wenig mit meinen Wasserpropellern. Gegen Ende des Trainings duellieren wir uns trotzdem noch und veranstalten ein kleines Rennen. Die Trainerin zählt runter: „3,2,1, LOS!“ Ich steche meine Antriebsgeräte ins Wasser, ziehe sie mit aller Kraft durch und gebe alles. So langsam werde ich von den  gewaltsam eintauchenden Rudern nass. Ich wage einen Blick zur Seite. Doch da ist niemand. Ich blicke nach vorne. Da ist er. Am Horizont erblicke ich einen kleinen schwarzen Fleck – das ist Christian. Unbeschreiblich, wie er über das Wasser gleitet. Es existiert nicht ein Hauch einer Chance, dass ich mitkomme.

 KajakPosen

 

Von der Landschaft habe ich nicht wirklich viel gesehen. Vielmehr war ich mit mir beschäftigt. Oft blieb mir nur der Blick auf die Rücken meiner beiden tollen Kollegen. Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht, auch wenn ich die nachfolgenden Tage meine neu gewonnenen Muskeln spüren durfte – schon wieder. Sowohl Fabian als auch Christian sind tolle Sportler, die auch den Geist leben. Der Umgang ist einfach unkompliziert. Wasser, Sonne, frische Luft! Das gefällt mir an diesem Sport. Über die körperlichen Leistungen muss ich kein weiteres Wort verlieren. Ich bin den Beiden (sportlich gesehen) deutlich unterlegen gewesen.  

Ahoi! 

Euer Plinkelix!

 

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