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SPARKASSE SPORT: Es gibt kein schlechtes Wetter!

Liebe Sportkolleginnen und Sportkollegen,

manchmal kommt es mir so vor, als ob das weibliche Geschlecht ein ganz eigenes Temperaturempfinden besitzt: Mal ist den Mädels zu warm, mal zu kalt, mal beides. Sie haben selten die richtige Kleidung an. Genau dieses Problem haben auch Läufer im Herbst und Winter, egal ob Männlein oder Weiblein.

Ja genau, es gibt viele Sportler, die auch bei Temperaturen jenseits der null Grad ihren Körper stählen wollen. Das ist für Couch-Kartoffeln schwer zu verstehen. Aber ein kleiner Tipp von mir: Durch ganzjährliche körperliche Ertüchtigung kannst du bedenkenlos essen, was du willst, und der harte Sportauftakt im Frühjahr fällt weg.

 Streching

Es gibt eigentlich keine stichhaltigen Ausreden, die euch am Sporttreiben im Winter hindern. Profisportler trainieren das ganze Jahr, egal bei welchem Wetter. Falls es in den unwahrscheinlichsten Fällen doch dazu kommt, dass ich – oder einer meiner Kollegen –  das Training aufgrund der Witterung in Frage stelle, meint mein Coach immer nur: „Ist da draußen ein Erdbeben? Geht die Welt gerade unter? Nein? Dann ist auch Training.“

Doch ich schweife ab. Widmen wir uns wieder der Anfangsthematik: Bekleidung! Das Wichtigste dabei ist eigentlich nur die Zusammenstellung. Vorausgesetzt, ihr habt Multifunktionskleidung. Wenn nicht, kann ich euch nur raten: Legt euch eine Laufgarderobe zu! Diese Hightech-Klamotten werden nicht nur zum Spaß hergestellt, sondern haben tatsächlich einen Nutzen. Die besondere Verarbeitung saugt den Schweiß auf und gibt ihn nach außen weiter. Das können Baumwollklamotten nicht. Diese saugen nur den Schweiß auf. Kombiniert mit den niedrigen Temperaturen und dem Wind erhöht sich dadurch die Erkältungsgefahr. Ist man erst einmal krank, gilt ein absolutes Laufverbot. Und zwar nicht so ein absolutes Verbot, wie beim Autoparken, wo sich jeder mal ganz kurz hinstellt. Nein, sondern ein Feuerwehreinfahrt- Autobahnauffahrt- Krankenwagenzufahrtsverbot.

 Stockings

Bei Frost ist es auch wichtig, die Achillessehne zu schützen. Dazu eignen sich bestens lange Socken. Männer, da könnt ihr endlich eure Modesünden a la Tennissocken präsentieren und voller Stolz sagen: „Das trägt man so“. Ich rede aber nur vom Herumdümpeln im Winter!

Für die restliche Körperbedeckung empfehle ich an den Beinen eine lange Tight. Die Hose aus dem leichten Funktionsgrundstoff schützt optimal vor Kälte und Wärme und sorgt so für angenehme Temperaturen und Bewegungsfreiheit. Am Oberkörper kombiniere ich gerne ein Kurz- und ein Langarmshirt. Bei kälterer Umgebung ziehe ich dann noch ein Jäckchen über, ebenfalls aus atmungsaktivem Sportmaterial. Das reicht, sonst schwitzt man sich nur zu Tode.

 

Was viele nicht wissen: Die meiste Körperwärme geht über die Extremitäten und den Kopf verloren. Zur Regulierung der Hitze eignen sich wunderbar Handschuhe und Mütze. Die Wärmehalter der Finger nehme ich gerne beim Dauerlauf mit. Sie lassen sich schnell und einfach in Taschen packen oder in den Hosenbund einklemmen. Hingegen bin ich kein Freund von Hauben auf dem Kopf. Stirnbänder sind da die optimale Lösung. Sie halten die Ohren warm und lassen genug heiße Luft aus dem Kopf. Auch wenn man vielleicht aussieht wie aus einem Aerobic-Video aus den Achtzigern.

Posing

 

Generell gilt im Winter: Beginne deinen Work-Out leicht frierend! Ist dir doch irgendwann mal zu kalt, musst du einfach schneller rennen! Eine Sache gibt es doch noch zu beachten. Ungeübte oder Frischlinge sollten bei Temperaturen unter  minus 10 Grad nicht mehr sporteln. Dafür ist das Organsystem noch nicht ausgelegt. 

 

Aber nicht nur bei der eisigen Luft könnt ihr euch den Tod holen oder euch verletzen. Im Winter kann es durchaus mal vorkommen, dass es schneit oder glatt ist. Kommt es tatsächlich zu  diesem überraschenden Naturschauspiel,  ist Vorsicht angesagt. Das Risiko hinzufallen und sich dadurch etwas zu brechen, steigt signifikant an!

Sonst gilt aber: Lauf los! Ganz egal, ob es regnet oder schneit!

Wie immer herzlich, Euer Plinkelix

PlinkelixmitLogo

 (c) all photos by ESA

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