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Der Private Banking Podcast der Sparkasse Regensburg: WIE NACHHALTIG DARF GELDANLAGE SEIN?

Der Private Banking Podcast der Sparkasse Regensburg: WIE NACHHALTIG DARF GELDANLAGE SEIN?

 

Wie nachhaltig darf die Geldanlage denn sein? Die dritte Folge unseres Private Banking Podcasts dreht sich ganz um das Thema Nachhaltigkeit. Spätestens seit dem Erscheinen eines „angry young girl“ namens Greta Thunberg, machen sich immer mehr Anleger nicht nur Gedanken darüber, ob es nicht vielleicht viel besser für unseren Planeten ist, wenn wir, statt mit dem Auto,  mit dem Fahrrad zum Supermarkt radeln und dort regional, biologisch und ökonomisch fair einkaufen. Auch die Geldanlage rückt für sie immer stärker in den Mittelpunkt der Debatte. Denn Geld bewegt schließlich die Welt, zum Guten wie zum Schlechten. Genau das richtige Thema für unseren Wertpapier-Spezialisten Albert Kammermeier, der viele unserer vermögenden Kunden auch in diese Richtung berät. Er weiß, was der Erde und dem Klima hilft und gleichzeitig auch echte Gewinnperspektiven für den nachhaltig denkenden und lebenden Investor einbringt. Diese und viele andere spannende Dinge klären wir hier im 20-minütigen Videopodcast auf YouTube oder im reinen Audiopodcast auf ITunes, Spotify und Co.

 

Lieber Albert, Nachhaltigkeit, das ist ja kein geschützter Begriff. Was verstehst du persönlich darunter?

Das heißt für mich CO2 zu vermeiden, bei all den Dingen die man selber tut.

 

In der Finanzbranche spricht man in diesem Zusammenhang oft von ESG. Kannst du unseren Zuhörern den Begriff mal genauer erklären?

ESG kommt mehr oder weniger vom Gesetzgeber und setzt sich aus den drei Anfangsbuchstaben von Wörtern zusammen, die für das stehen sollen, was in nachhaltigen Geldanlagen drin ist. E für Environment, also was produziert das Unternehmen und wie umweltverträglich ist es? S für Social, also wie geht das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern um, werden sie fair bezahlt, gibt es keine Kinderarbeit, wie sind sie versorgt? Und G für Governance, also wie sieht es mit den Verträgen aus, werden staatliche Richtlinien, zum Beispiel zur Vermeidung von Schwarzgeld, Vorteilsnahme und Korruption, eingehalten?

 

 

Im Moment erleben wir ja einen regelrechten Boom beim Thema Nachhaltigkeit, es fließt viel Geld in diese Richtung. Was sind die wichtigsten Gründe aus deiner Sicht?

Viele Menschen haben vor allem die Zeichen des Klimawandels erkannt und wollen etwas dagegen tun. Neben den persönlichen Anstrengungen ist natürlich auch das Thema Geldanlage ein wichtiger Faktor, um sich klimaneutraler zu bewegen. Denn wenn ich in die richtigen Unternehmen investiere, die entsprechend nachhaltige Lösungen und Produkte produzieren und verkaufen, kann ich einen weiteren Beitrag zur Entwicklung beitragen. 

 

Glaubst du, dass der Boom anhalten wird?

Ich bin sicher, wenn wir die Pandemie überwunden haben, wird das Thema Klimaschutz wieder ganz oben auf der Agenda landen. Die USA unter John Biden sind dem Klimaabkommen wieder beigetreten und sie werden sehr viel Geld investieren um die Energieversorgung umzustellen. Ganz ähnlich sieht es in Europa aus. Und neue, energieeffiziente Produkte, wie zum Beispiel Elektroautos von Tesla, werden auch mittelbar die Investments der Menschen beeinflussen. Die technologische Entwicklung ist in manchen Bereichen so rasant, dass immer mehr Produkte, die früher umweltschädlich waren, rasch nachhaltig werden. Am Ende der Entwicklung wird es vielleicht sogar heißen: Autofahren schützt die Umwelt.

 

(Das ganze Gespräch zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie zum Anhören und/oder Ansehen auf Youtube und den Audio-Plattformen Podcast, Apple Podcasts, Google Podcasts oder Spotify.)

 

   

 

 

 

 

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