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INTERVIEW PLANSPIEL BÖRSE MIT PETER GOTTWALD: „Das Schönste kommt zum Schluss!“

 

Das 36. Planspiel Börse ist letzte Woche mit einer schönen Feier erfolgreich zu Ende gegangen und die Ergebnisse der teilnehmenden Teams sind beeindruckend. In der Depotwertung konnten wir auf bayernweiter Ebene einen erfolgreichen fünften Platz holen. Auch das Thema „Nachhaltige Geldanlagen“ gibt uns Anlass zur Freude. Hier ging es im gesamtbayerischen Ranking  auf einen hervorragenden vierten Platz. Ein wichtiger Garant für den Erfolg unserer Schüler ist die Arbeit unserer Spielleiters Peter Gottwald. Er ist schon seit 1976 bei der Sparkasse Regensburg und hat mit den Stationen Azubi,  Kassier, Filialleiter, Sachbearbeiter Vertriebsmanagement und Sachbearbeiter Kommunikation eine lange und abwechslungsreiche Sparkassenkarriere hingelegt. Leider konnte er selbst in seiner Jugend nicht am Börsenspiel teilnehmen, denn das gibt es „erst“ seit 36 Jahren! Dafür hat er sich als Azubi das ein oder andere Mal aufs Parkett gewagt – mit echtem Geld und lehrreichen Erfahrungen. Wie haben sich die jungen Nachwuchs-Broker 2018 geschlagen? Wir haben nachgefragt!

 

Lieber Peter, das 36. Planspiel Börse der Sparkasse Regensburg ist zu Ende, am Freitag wurden die Sieger bei uns in der Zentrale gekürt. Du hast die Schüler und Lehrer über den ganzen Zeitraum hinweg begleitet. Was sind eigentlich die Aufgaben eines Börsen-Spielleiters? Worauf kommt es an?

Die Aufgaben sind sehr vielfältig. Kontakt zu den Schulen aus der Stadt- und dem Landkreis Regensburg aufnehmen, Daten der teilnehmenden Schulen und der verantwortlichen Lehrkräfte  einpflegen, die Planspiel Börse Website einrichten  und schließlich die Depoteröffnungen der Spielgruppen prüfen und freigeben. Das Schönste aber kommt zum Schluss: Wenn wir den erfolgreichen Teams im Rahmen einer festlichen Siegerehrung die Preise übergeben!

 

Die Gewinner des Planspiel Börse 2018 (c) Fotografie Fabian Lutz

 

Wie kommunizierst du mit den Teilnehmern, läuft alles über Software und Email – oder hast du den ein oder anderen auch mal persönlich am Telefon? Wird das Angebot, auch mal unsere Experten zu konsultieren genutzt? Und was macht dir persönlich besonders viel Freude?

Die Einladungsschreiben gehen als Briefe an die Schulleiter. Sobald sich die Spielteilnehmer registriert haben, läuft dann alles per E-Mail. Ich als Spielleiter, aber auch zwei Kollegen aus der Wertpapierabteilung die den Teams bei Fragen zur Verfügung stehen, können gerne auch telefonisch kontaktiert werden. Eine super Möglichkeit, den ein oder anderen wertvollen Tipp von den beiden Wertpapier-Spezialisten zu erhalten! Leider wird das allerdings noch zu selten genutzt.

 

Mehr als zehn Wochen konnten Nachwuchsbroker virtuelles Kapital gewinnbringend vermehren. Und das ist einigen Teams auch sehr erfolgreich gelungen. Gibt es aus deiner Erfahrung heraus ein paar wichtige, technische Grundregeln und Tipps, an die sich Teams halten sollten, um nicht gleich auf der Verliererstraße zu landen?

Die ganz unterschiedlichen Strategien der diesjährigen Gewinnerteams machen deutlich, dass es nicht nur eine Erfolgsregel gibt. Sieger wird man nicht automatisch. Da ich selbst kein Wertpapier-Profi bin, halte ich mich lieber mit klugen Ratschlägen zurück – dafür gibt´s ja auch unsere Spezialisten. Ich habe allerdings festgestellt, dass Teams mehrfach Aktienkäufe mit Beträgen weit unter 500 € durchgeführt haben. Wie im realen Börsenhandel, fallen auch beim Planspiel (virtuelle) Gebühren an. Deshalb Vorsicht: bei solchen Kleinstorders werden durch die abgerechneten Mindestgebühren meist auch Kursverluste erzeugt.

Die Sparkasse Regensburg war mit 220 Schülerteams und 7 Lehrerteams vertreten. Ein Klassiker ist natürlich die Wahl eines möglichst coolen Teamnamens. Waren die Teilnehmer da dieses Jahr auch wieder sehr kreativ?

Die Freischaltung der Depotanmeldungen ist jedes Jahr ein Highlight für mich. Die Kreativität bei der Vergabe der Teamnamen kennt keine Grenzen. Hier einige Beispiele: DagobertDax, VollgasLeberkas, Vier-Asse-machen-Kasse, Gummibärchenbande, die Börsenguurls… da komme ich schon das ein oder andere Mal ins Schmunzeln.

 

Dein Fazit zu dieser Spielrunde? Es war ja, historisch und nur von den Ergebnissen betrachtet, eine der besten Börsenspiele der letzten Jahre. Und das, obwohl das Umfeld nicht gerade das einfachste war!

Bei extrem schwierigen Rahmenbedingungen im Wettbewerbszeitraum (26.09. bis 12.12.2018), Dax verliert ca. – 15%, haben die Teams sehr erfolgreich gehandelt. Das Siegerteam im Wettbewerb „Depotzuwachs“ konnte den Depotwert von 50.000 auf 54.263 € steigern. Das Siegerteam im Wettbewerb „Nachhaltigkeitsertrag“ hat ein Plus von 2.048 € erzielt. Die damit verbundenen Platzierungen 4 und 5 auf Bayernebene, sowie Platz 21 und 24 in Deutschland, freuen einen Spielleiter natürlich sehr – super Teams!

 

Lieber Peter, vielen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns auf das Planspiel Börse 2019, das du ja dann auch wieder betreust.

 

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