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PRIVATE BANKING im FOKUS: Mit Matthias Frummet bei Norbert Kössinger

eingestellt von Fabian Lutz am 9. Mai 2018

Vermögen verleiht Freiheit – und fordert Verantwortung. Je breiter es gefächert ist, umso wichtiger wird es, den Überblick zu behalten. Für diese Aufgabe hat die Sparkasse Regensburg eine eigene Einheit, das Private Banking. Erklärtes Ziel: es vermögenden Kunden einfach zu machen, sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren. Dafür braucht es ein starkes Team mit kompetenten Kollegen, die wir an dieser Stelle in lockerer Folge vorstellen. Heute bin ich mit Matthias Frummet unterwegs. Er betreut Geschäftsführer und Unternehmer, die sowohl für ihre Firma als auch für alle ihre privaten Finanzthemen sehr individuelle Lösungen benötigen. Einer davon ist Norbert Kössinger, Gründer und Vorstand der Kössinger AG in Schierling. Zeit für einen Besuch!

 

 

Es ist ein regnerischer Mittwochnachmittag im März, meine Fahrt geht raus in den äußersten Süden des Landkreises, nach Schierling. Noch vor ein paar Jahren, vor dem Ausbau der Schnellstraße, wäre das eine halbe Tagesreise geworden. Heute reicht eine gute halbe Stunde. Als ich auf den Parkplatz der Kössinger AG biege, wartet mein Kollege Matthias Frummet bereits auf mich. Ein großer, schlanker Mann Mitte 30. In Anzug und Krawatte, wie es sich für einen Kundenbesuch gehört. Auch ich habe mich in Schale geworfen, denn einen Private Banking Kunden treffe ich nicht alle Tage.

„Du hättest aber auch in Jeans und Hemd kommen können“, lacht Matthias. „Der Norbert mag es locker.“

Der Norbert. Gemeint ist Norbert Kössinger, Vorstand der Kössinger AG. Seine Firma ist  Europas Marktführer für keramische Werbeartikel, Spezialist für Offsetdrucksachen, Vereinsartikel, Fierantenartikel und Handelsware.  Der Stammsitz ist ein großes, lindfarben gestrichenes Gebäude, umgeben von diversen Produktions- und Lagerhallen. Drinnen, im ersten Stock, begrüßt uns der Hausherr mit einem festen Handschlag und einem strahlenden Lächeln. Ich bin beeindruckt: Stahlblaue Augen, fester, prüfender Blick. Herr Kössinger wirkt hellwach und sehr präsent auf mich, er ist als passionierter Golfspieler sportlich, braungebrannt. Mit seiner unkomplizierten und fröhlichen  Art hat er sich eine jugendliche Aura bewahrt.

Eine besondere Nähe

Wir setzen uns in sein Büro, plaudern ein wenig. Die Stimmung ist gelöst, fast privat. Aber dann, auf einmal funkelt mich Herr Kössinger gefährlich an. Er stellt mir ein, zwei direkte Fragen und erwartet schnelle, klare Antworten: „Was ich noch nicht verstanden habe. Wozu sind Sie heute eigentlich da?“

Ich spüre: Hier sitzt ein echter Selfmademan im amerikanischen Sinne. Ein Boss, der genau weiß was er will und bei aller Freundlichkeit keine unnütze Zeit zu verschwenden hat.  Ich antworte konzentriert. Genauso überraschend wie die kleine Prüfung begonnen hat, ist sie auch schon wieder vorbei. 

„Habt’s ihr denn überhaupt Leser auf eurem Blog?!“, lacht Norbert Kössinger laut. Puh, denke ich, bestanden!

Auf der anderen Seite des Tisches zwinkert mir Matthias zu. Er kennt seinen Kunden gut und kontert ein paar seiner Sprüche.  Ich spüre die enge Vertrautheit der beiden Männer, die vom Altersunterschied her auch Vater und Sohn sein könnten. Eine besondere Nähe, die nur durch viele gemeinsame Projekte und intensive Herausforderungen entsteht.  Was, frage ich, zeichnet eine gute Beziehung zwischen Berater und Kunde aus?

„Matthias kümmert sich um mich, wie man sich unter guten Freunden kümmert. Das ist ein ganz ein großer Unterschied zur Konkurrenz. Er gibt mir auch mal Tipps und schlägt mir Ideen vor, ohne dass ich anrufen muss. Das kenne ich von anderen Banken nicht in dieser Qualität. Das schweißt zusammen, man fühlt sich aufgehoben.“

Aber Norbert Kössinger ist auch Realist. Er sucht eine gute Rendite für seine Anlagen.

 

Am Ende zählt die Performance

„Das ist ein schnelles Geschäft. Jeder Tag ist eine Momentaufnahme. Auch Matthias und seine Kollegen können nur Empfehlungen abgeben, von denen sie überzeugt sind. Ob die Entscheidungen, die wir gemeinsam treffen richtig sind, sehen wir immer erst  hinterher“, sagt er und fixiert mich. „Und am Ende, Herr Lutz, zählt nur die Performance. Persönlicher Einsatz hin oder her. Performance.“

Klare Ansage. Matthias nickt nachdenklich.

„Natürlich kann auch mal etwas schief gehen. Aber nur rechtfertigen, zweimal im Jahr vorbeischauen und sauber abkassieren, das läuft bei mir nicht mehr“, fährt Herr Kössinger fort. „Deshalb bin ich jetzt bei der Sparkasse Regensburg.“

Ich will wissen, wie lange die Zusammenarbeit der beiden schon andauert.

„Das sind jetzt drei Jahre…“, antwortet Matthias. Norbert unterbricht ihn, so ist er eben. Er redet gerne viel und schnell.

„Wollen Sie wissen, was ich mir ehrlich gedacht hab, als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe?“, zwinkert er schelmisch. „Oh mei, oh mei, ob mich dieser junge Kerl weiterbringt?

Die beide lachen herzhaft.

 

Gemeinsam ist das Stichwort

„Aber es hat gar nicht lange gebraucht und ich hab gemerkt. Der Bursche weiß was und traut sich auch. Und dann haben wir die ersten Dinge miteinander gestemmt und dann immer mehr. Und jetzt sind wir so weit, dass wir wahrscheinlich auch noch Gelder von anderen Banken zurückholen…“

„Und wie der Norbert das von seiner Seite beschreibt, ist es umgekehrt doch genauso. Man schaut erst mal, was der Kunde erwartet“, fügt Matthias an. „Norbert fordert viel und will etwas für sein Geld haben. Genau da fängt die Beratung im Top Segment erst so richtig an. Ich verstehe mich als Dienstleister! Wenn ich sehe, dass ein Kunde wie Norbert mein Engagement zu schätzen weiß und Vertrauen aufbaut – ist das der ideale Weg zum gemeinsamen Erfolg.“

„Gemeinsam ist das Stichwort“,  sagt Norbert Kössinger. „Früher habe ich als Einzelkämpfer viel auf Währungen gewettet. Das brauche ich heute nicht mehr, ich will ja in meinem letztes Lebensdrittel das hart erarbeitete Vermögen nicht aufs Spiel setzen.“

„So ist es“, fügt Matthias Frummet an. „Und deshalb kümmere ich mich vor allem um Norberts historisch gewachsenen Vermögensanteil im Wertpapierbereich. Ab und zu holen wir noch einen Spezialisten für Immobilien dazu. Aber das meiste Geld ist an der Börse investiert und steht unter ständiger Beobachtung von meinem Kollegen Robert Huf. Er ist ein absoluter Börsenprofi und hat in den letzten 30 Jahren alle Höhen und Tiefen mitgemacht. So ein Experte macht das Quäntchen mehr beim Kunden aus.“

 „Ich weiß was ich will“, sagt Norbert Kössinger „So lange eine solide Performance erzielt wird, bin ich happy. Und das ist gerade – in einer schwierigen Zeit wohlgemerkt – der Fall. Klar kann man durch die Volatilität auch mal dumm ausschauen, dann denkt man, Kruzitürken, jetzt hab ich enorm verloren…“

Wir lachen.

 

Entscheidungen im Dschungel der Möglichkeiten

„…aber wenn du Vertrauen in deine Banker hast, klug anlegst, nicht zu gierig bist und das Geld nicht aktuell brauchst, wirst du langfristig der Gewinner sein. Vor allem wenn man seinen Fokus auf den Dax und die Dividenden legt. So sehe ich das.“

Das klingt nach einer einfachen und schlüssigen Strategie.

„Aber die Kunst“, so Matthias „Besteht eben genau darin, im Dschungel der Möglichkeiten Entscheidungen zu treffen.  Dabei helfen wir unseren Kunden. Und dazu braucht es Vertrauen. “

Zum Abschied sprechen wir noch über seine Pläne für die Zukunft der Kössinger AG.  Der Sohn ist bereits mit an Bord, aber der Senior geht noch nicht von der Brücke.  

„Ich bin nach wie vor sehr belastungsfähig. Je größer die Probleme werden, umso mehr bin ich dabei“, sagt Norbert Kössinger. „Als Kapitän muss man das Ruder bis zum Schluss in den Händen halten. Sonst verlierst du die Kontrolle.  Das sage ich auch immer wieder zu meinen Sohn. Nicht laufen lassen, steuern!“

„Der wohlverdiente Ruhestand ist also keine Option?“ hake ich nach.

„Rente ist warten auf den Tod“, meint der Patriarch und seine blauen Augen funkeln wieder. „Ich habe das hier alles mit eigenen Händen aufgebaut. Mit nur ein paar tausend Mark als Startsumme fing alles an.

 

 

Das Geheimnis seines Erfolges?

Zwanzig  Jahre lang habe er keinen Urlaub genommen, immer viel gearbeitet, vor allem die Familie  habe darunter gelitten. Das sehe er heute deutlicher als früher. Und deswegen wolle er die alten Fehler nicht mehr wiederholen. Die Wochenenden nimmt er sich jetzt konsequent frei. 

Am Ende unseres Besuches führt uns Norbert Kössinger durch die Produktionshallen. Die meisten Arbeiter sind schon im Feierabend, aber der Chef kennt jede Maschine und jeden Auftrag  wie seine eigene Westentasche. Er gibt uns noch eine letzte Weisheit mit auf den Weg: „Betriebswirtschaft ist eigentlich so einfach und doch für manche so schwer. Mir ist es immer leicht gefallen und deshalb habe ich an meinen eigenen Vertrieb höchste Ansprüche…“

An dieser Stelle zögert Herr Kössinger kurz.

„Wenn der Matthias nicht bei der Sparkasse wäre, könnte er jederzeit hier bei mir anfangen!“, fährt er dann fort.  „Ich muss jetzt weiter. Macht es gut und auf Wiedersehen!“

Mehr Lob geht nicht, denke ich und bin stolz auf meinen Kollegen.

 

 

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