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HEIMAT HOMEGROWN BANDCHECK: BREW BERRYMORE

von Fabian Lutz am 10. Januar 2018

Die dritte Runde der Konzertreihe Heimat Homegrown by Sparkasse Regensburg läuft auf Hochtouren. Zusammen mit dem Betreiber der Heimat Regensburg und Musikenthusiasten Tobias Maier unterstützen wir seit dem Jahr 2015 junge und vielversprechende Nachwuchsbands aus der Region. Neben den Live-Auftritten gibt es später gut gemachte Videos für Facebook, Youtube und Co. Zusätzlich stellen wir dieses Mal die Bands im Vorfeld ihrer Auftritte im Blog per Bandcheck kurz vor. Am 21. Februar spielen: BREW BERRYMORE!

 

(c) Brew Berrymore, Facebook

 

HOLLA DIE WALDFEE, jetzt wird es lustig: „2017 lernen sich fünf gutaussehende, gepflegte, kluge und selbstironische Typen via Tinder kennen. Dies ist nach Deutschlands Sieg im WM Finale das wohl größte Match der Geschichte. Sie gründen eine Rockband in klassischer Besetzung: Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang, Klavier und 3 Synthesizer. Bereits mit ihrem ersten Auftritt gewinnen sie den Bandwettbewerb Rock In Der Villa in Landshut. Darüber hinaus sind sämtliche Mütter der Bandmitglieder entzückt.“ Diese Sätze stammen aus der Band-Info-Ecke der offiziellen Facebook-Seite und sind sowas von meta und witzig, das ich eigentlich nur noch den Stift (respektive die Tastatur) weglegen und die Waffen strecken kann. Ich versuche es trotzdem. Schließlich sind wir hier nicht bei der Spex oder Intro, eyh. Das hier ist Bandcheck, Alter! Sparkasse.

 

AUFGEMERKT: BANDNAME

Die gute alte Drew! E.T. – Der Außerirdische, Scream, 3 Engel für Charlie und 1ne Goldene Himbeere. Und jetzt das! Brew. Berry. More. Mehr Beere, mehr Bier. Bitte? Hat die Berry-Bande tatsächlich auch noch ein passendes Bandlogo dazu designt? Große Beere auf wildem Hopf? Echt jetzt? Ich bin platt. Aber sowas von. Das ist so dadagaga durchdacht und bleibt mit Gaffatape im Hirn hängen, wie ein Klebefoto am … Aber dazu später. Nun gut, man hätte da vielleicht noch den berühmten brewschen Lächelmund als persiflierte Rolling-Stones-Zunge integrieren können. Aber das wäre dann vielleicht doch ein bisserl zu viel des Guten. Nomen ist omen, sagt der Lateiner und was du dir merken kannst, ist gut. Und gutes Marketing beginnt halt beim Namen. Good old Star Glam, recycled. So einfach ist das und so genial. Dankeschön.  Aber hält die Verpackung auch, was sie verspricht? Das erfahrt ihr gleich, im nächsten Gedicht.

 

(c) Brew Berrymore, Facebook. Foto by Alexey Testov

 

ABGESCHAUT: BANDFOTO

Man stellt sich das ja dann so vor.

„Hey“, sagt der Profi-Fotograf Alexey. „Glückwunsch. Ihr habt also das Shooting gewonnen.“

„Ja, aber was sollen die vielen Schafe hier?“

„Das sind keine Schafe, Jungs. Das sind Alpakas. So wie eure erste EP, Alpakalypse Now!“

„Sorry. Das war ein Tippfehler in der Mail. Eigentlich soll es Apokalypse heißen.“

„Ach? Egal. Ihr macht mir ein o für ein a und ich zieh euch dafür rosa Rambo-Stirnbänder an.“

„Rocky, Alexey. So Rocky.“

(Ironie Off). Respekt an. Ihr macht mir Laune! Bild und Ton matcht. Fans, was wollt ihr mehr? 

 

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https://youtu.be/0CIv7qpO2uY

 

 ANGEHÖRT: TALK ALL DAY

Das muss jetzt einfach gesagt werden: Der Tobi von der Heimat hat einfach ein Händchen, wenn‘s ums Auffinden und Fördern von talentierten Bands geht. So witzig wie die Mitglieder von Brew Berrymore auftreten und gemeinsam Spaß haben, so gewissenhaft betreiben sie ihre Musik. Kein Wunder, denn fast alle haben laut Google eine ordentliche musikalische Ausbildung hinter sich und bereits einiges an Banderfahrung. Bassist Mo lernte Gitarre, E-Pianist Max ganz klassisch Klavier. Bene hatte das Wahlfach Chor zu Schulzeiten. Auch Wiggerl genoss lange Zeit Gitarrenunterricht. Der einzige Autodidakt ist Dan, der aber bereits mit zehn anfing, Schlagzeug zu spielen. Das alles zahlt sich jetzt aus, wie ich beim Anhören von „Talk all Day“ feststelle. Der Song klingt, als hätte sich eben mal der junge Beck sich mit Bonaparte zusammen getan. Very sophisticated, auf der Höhe der Zeit, leicht trashig und gleichzeitig geschmeidig und locker, immer mit viel Druck nach vorn. Das ist, nun ja, im Grunde Rock mit HipHop Beats und Rapgesang, einer eingängigen Chorus Line und ein paar wirklich pfiffigen MIDI Tönen. Ich mag die  Gesangspassagen sehr, die Stimme erinnert mich an Black Francis von den Pixies, irgendwie rotzig und raffiniert verschleppt. Das steht in Kontrast zu der comicartig guten Laune-Instrumentierung und harmoniert mit dem (durchaus) gesellschaftskritisch gemeinten Text. Toll! Ich höre jetzt aber besser auf zu plappern – und freue mich einfach auf eine (hoffentlich) genauso knallige Live-Performance! Am 21. Februar, natürlich in der Heimat. Kommt bitte alle, ab 19.00 Uhr geht es los und Karten gibt es auch schon hier im Vorverkauf!       

 

 

Bisher in dieser Reihe besprochen: 

Code of the Road

Take Off Your Shirts

The Southern Funk Conspiracy

Levanter

Some Sprouts

 

            

    

  

 

 

       

 

 

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