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HEIMAT HOMEGROWN BANDCHECK: LEVANTER

eingestellt von Fabian Lutz am 8. Dezember 2017

Vor ein paar Wochen startete in der Musikkneipe „Heimat“ die dritte Runde der Konzertreihe Heimat Homegrown by Sparkasse Regensburg. Zusammen mit dem Betreiber und Musikenthusiasten Tobias Maier unterstützen wir seit dem Jahr 2015 junge und vielversprechende Nachwuchsbands aus der Region. Neben den Live-Auftritten gibt es später gut gemachte Videos für Facebook, Youtube und Co. Zusätzlich stellen wir dieses Mal die Bands im Vorfeld ihrer Auftritte im Blog per Bandcheck kurz vor. Am 13. Dezember spielen: LEVANTER!

 

Levanter (c) Fotografie Facebook

 

Aaaah! Nichts gegen Retro – aber nach drei oldschool Sessions wurde es jetzt auch ECHT mal Zeit für einen kleinen Senderwechsel bei Heimat Homegrown. Die nexte Band bringt da garantiert frischen Wind in die Bude! Levanter: Markus Hiltl, Melanie Streitmatter, Paul Zeitzler und Bastian Gleich machen charmanten Indierock Schrägstrich Pop. Der könnte leicht und locker auch aus Berlin-Kreuzköln, London oder Stockholm kommen, stammt aber tatsächlich aus unserem beschaulichen Regensburg! Wie ich meinem kleinen Google-Stalk entnehme, haben sich die vier blutjungen Mitglieder im Jahre 2015 am Music College kennengelernt. Jetzt wollen sie ernsthaft Musik machen und richtig durchstarten. Die Zutaten für den Erfolg klingen auf den ersten Ton vielversprechend: ein wenig Folk, a bisserl Funk und Jazz und Songtexte, die von Neuanfang, Selbstfindung und innerem Zwiespalt handeln. Oder wie der geneigte Musikkritiker sagen würde: Ja dann. Schaumermal!

 

Levanter (c) Fotografie Facebook

 

AUFGEMERKT: BANDNAME

 

Das ist sofort klar: Der Name „Levanter“ ist wirklich sehr, sehr gut gewählt. Man kann ihn auf Deutsch, Französisch oder Englisch aussprechen und eine Blitzumfrage ergab: Fast jeder U30 in der Stadt kennt die Band bereits oder hat schon mal was von irgendwem darüber gehört. Die Übersetzung aus dem Englischen ist aus Sparkassen-Sicht dramatisch, der Poet hingegen ist begeistert: „Flüchtiger Schuldner“! Großartig. Weather Online setzt noch einen drauf: „The Levante is a warm, east to northeast wind that flows from the Alboran Channel and is funneled through the Strait of Gibraltar.“ Ich denke an warmen, afrikanischen Sand, das Meer, fliehende Pferde und böse Schuldeneintreiber. Und was wird gefordert? Geld? Ein Versprechen? Die große Liebe? Ich denke, auf alle Fälle: Eine süße Prise Melancholie!

 

ABGESCHAUT: BANDFOTO

 

Da stehen sie dann auch mit verträumten Gesichtern und einem lecker Wassereis vor einem marokkanischen Wandmosaik. Drei Jungs, ein Mädel. Das ist Pop. Das ist Hip. Viel verwuscheltes Haar, sie schauen ernst, sie lächeln, sie lachen zusammen. Sympathisch verpeilte Klamotten, angesagte Schnappschuss-Ästhetik, ein wenig Plandid, ein wenig Realness, im Proberaum, in der Natur, am Strand, auf der Wiese. Auch mal Asphalt. Wunderbar. Levanter zeigt uns, dass wir auch hier, in der nordsüdlichen Provinz Deutschlands visuell verstanden haben. Bravo. Da hat jemand nachgedacht: Keine Videoinflation, im Grunde nur ein sehr gut gemachter Clip in angesagter One-Shot-Ästhetik. Und natürlich ein Making-Of. Kann man meiner Meinung nach eigentlich nicht viel besser machen. Chapeau!

 

 

ANGEHÖRT: THE SEEKER

 

Wenn die Vocals von „The Seeker“ einsetzen, da weiß man es schon. Verdammt. Das ist groß. Das ist ein Hit. Die Stimmung packt mich sofort, umschmeichelt verschlafen blinzelnd meine grauen Zellen und da ist er auch schon, der sagenumwobene, poetische Wind, der einen mit einem kleinen Summen auf den Lippen durch den Tag trägt. Gut gemachte Gitarrenteppiche, treibende Beats, eine melodiöse Stimme und angenehm blubbernde Basslinien: Radiostationen müssen den Song einfach lieben! Ich habe ihn inzwischen ein gutes Dutzend Mal gehört und er nutzt sich wirklich kein bisschen ab. Levanter hat aus dem Stand an ihre bekannten Indie-Vorbilder Kings of Leon und The Strokes aufgeschlossen und doch etwas ganz eigenes geschaffen. Die große Frage lautet: Bleibt es ein One-Hit-Wonder oder liefern sie noch viel frische Luft nach? Kommt doch einfach am 13.12. in die Heimat Regensburg und findet es selbst heraus! Ich summe bis dahin einfach weiter und freue mich über meinen hübschen Ohrwurm. Winter 2017: Ich komme.   

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