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INTERVIEW MIT MANFRED PITZL: „Wir sind einfach von hier!“

Seit dem 1. Januar ist Manfred Pitzl neues Mitglied im Vorstand der Sparkasse Regensburg. In der Politik wird meist nach 100 Tagen eine erste Bilanz gezogen. Das hat wegen des eng getakteten Terminkalenders von Herrn Pitzl dann leider doch nicht geklappt, es dauerte etwas länger. Aber 150 Tage ist auch kein schlechter Zeitpunkt, um einmal nachzufragen: Wie läuft es denn so, im neuen Amt?

 

Lieber Herr Pitzl, Sie sind jetzt ziemlich genau 150 Tage im Vorstand der Sparkasse Regensburg.  Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis aus dieser Zeit? Wurden alle Erwartungen erfüllt, oder gab es auch Überraschungen?

Wir haben in dieser Zeit einige wichtige und richtige Entscheidungen getroffen, die Niedrigzinsphase stellt nicht nur uns vor neue Herausforderungen. Aber ganz generell bin ich sehr positiv und optimistisch gestimmt, was die Zukunft unseres Hauses betrifft. 

Schließlich haben wir eine sehr gute wirtschaftliche Ausgangslage und Mitarbeiter, auf die man sich einfach verlassen kann. Auch nach all den Jahren bei der Sparkasse Regensburg bin ich immer wieder begeistert, mit welcher Energie sich die Kollegen für unser Haus engagieren  und was sie dabei leisten!

 

Insgesamt gibt es ja drei Vorstände bei uns im Haus. Können Sie unseren Lesern kurz erklären, wie die Aufgabenbereiche  zwischen Ihnen, Herrn Dr. Witt und Herrn Lindl verteilt sind? Was ist Ihr ganz persönliches „Spezialgebiet“? Wie klappt die neue Zusammenarbeit?

Die Zusammenarbeit mit meinen beiden Vorstandskollegen funktioniert ausgezeichnet. Einerseits kennen wir uns schon lange und andererseits haben wir uns im letzten Jahr auch sehr gut und intensiv vorbereitet.

Die Ressortaufteilung ist eigentlich sehr einfach zu erklären:

Herr Franz-Xaver Lindl hat als Vorstandsvorsitzender zentrale Stabsabteilungen in seiner Verantwortung, also zum Beispiel Personal, Revision und Gesamtbanksteuerung. Herr Dr. Markus Witt verantwortet als stellvertretender  Vorstandsvorsitzender den Vertrieb – also unser gesamtes Kundengeschäft. Und ich als Vorstandsmitglied kümmere mich um die Steuerungseinheiten und das Back-office nach dem Kundengeschäft.

 

Gab es ein besonderes Herzens-Projekt, das Sie in den letzten 150 Tagen vorangetrieben haben?

Besonders  am Herzen liegt es mir, das Arbeitsumfeld und die Arbeitsatmosphäre zu verbessern und weiter zu optimieren. Denn zufriedene Mitarbeiter arbeiten nicht nur effizienter, sondern sie sind auch entscheidend für eine gute Außenwirkung. Die Sparkasse Regensburg ist ein Dienstleistungsunternehmen. Unser Erfolg hängt davon ab, wie uns Kunden und potentielle Kunden wahrnehmen und empfehlen. Dabei geht es auch um interne Prozesse und Optimierungen, aber auch um unsere Reaktion auf ein verändertes Kundenverhalten.

 

Das da wäre?

Die Kunden nutzen weniger die Filiale, sondern immer mehr das Telefon und die digitalen Kanäle, wie die Sparkassen Apps, das klassische Homebanking und natürlich Social Media.

 

Im TVA Interview zum Amtsantritt haben Sie gesagt, dass Sie vom Geschäftsmodell der Sparkasse Regensburg überzeugt sind. An seinen erfolgreichen Grundsätzen, also an der Philosophie des Hauses,  soll sich aus Ihrer Sicht nichts ändern. Wie lauten diese (zeitlosen) Grundsätze? 

Nah bei den Kunden sein.  Die Kunden persönlich, hochqualifiziert und kompetent in allen Finanzfragen beraten.

 

Stichwort Regionalität. Die Welt rückt durch die Digitalisierung immer enger zusammen, man kann sich als einzelner immer weniger den großen gesellschaftlichen, politischen und technologischen Strömungen entziehen.  Woher kommt gleichzeitig diese Sehnsucht nach der Region und warum kann ein regional verwurzelter Berater auch heute immer noch fachlich den Unterschied machen?

Ich bin davon überzeugt, dass die Regionalität bei aller Globalisierung und Digitalisierung der Schlüssel zu unserem Erfolg ist. Durch die profunde Kenntnis der regionalen Eigenheiten und Geschäftsbedingungen können wir uns von einem immer stärker und breiter werdenden Wettbewerb abgrenzen. Wir sind einfach von hier. Das ist das Fundament unseres Geschäftsmodells und unseres zukünftigen Erfolges.

 

Zum Schluss: Ihr persönliches Fazit nach 150 Tagen im Amt?

Ich bleibe weiterhin sehr, sehr optimistisch und positiv gestimmt für die künftige Entwicklung der Sparkasse Regensburg. Wenn es uns gelingt, unsere  Qualitäten zu bewahren und gleichzeitig mutig in die Zukunft zu gehen, dann sehe ich eine sehr erfolgreiche Zeit für uns alle: Für die Kunden und Mitarbeiter!

 

Herr Pitzl, ich bedanke mich für das Gespräch!

 

 

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