IN EIGENER SACHE: Erklärung der Vorsitzenden des Verwaltungsrats

von Fabian Lutz am in Miteinander ist einfachKommentieren

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürger und Kunden!

Zur heutigen Verwaltungsratssitzung erklärt hiermit die Vorsitzende des Verwaltungsrats, Landrätin Tanja Schweiger:

 

„Nach den Medienberichten der vergangenen Woche um einen angeblichen Organkredit der Sparkasse Regensburg und dessen Inhalte haben Frau Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und ich entschieden, eine außerplanmäßige Sitzung des SparkassenVerwaltungsrats einzuberufen. Diese Sitzung hat heute stattgefunden.

Bankgeheimnis und Verschwiegenheitspflicht wahren

Auch die Verwaltungsräte der Sparkasse sind an das Bankgeheimnis und überdies an die normale Verschwiegenheitspflicht als Verwaltungsräte gebunden. Über 160.000 Kunden vertrauen darauf, dass ihre finanziellen Angelegenheiten vertraulich behandelt und nicht in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Daher kann und darf es keine Stellungnahme eines Verwaltungsratsmitglieds zu einzelnen Finanzvorgängen geben. Selbst die Auskunft, ob es eine Kundenverbindung gibt oder nicht unterliegt dem Bankgeheimnis.

Alle Berichtspflichten an den Verwaltungsrat eingehalten

Der Verwaltungsrat hat heute festgestellt, dass im Hinblick auf alle Kreditengagements des Jahres 2016, die dem Verwaltungsrat vorgelegt werden mussten, alle geltenden Informations- und Berichtspflichten eingehalten wurden und werden.

Konditionen nachvollziehbar

Der Verwaltungsrat ist heute auch zu der Bewertung gekommen, dass alle vorgelegten Kredite des Jahres 2016 zu marktüblichen und nachvollziehbaren Konditionen ausgegeben wurden. Insbesondere erläuterte der Vorstand, dass viele Kredite in der Branche neben dem reinen nominalen Zins weitere Preisbestandteile – z.B. Bearbeitungsgebühren – haben, so dass die effektive Verzinsung dann deutlich über dem nominalen Zins liegt.

Keine Einflussnahmen gegeben

Der Vorstand hat dem Verwaltungsrat heute glaubhaft versichert, dass es noch nie eine Einflussnahme der beiden Vorsitzenden oder von Mitgliedern des Verwaltungsrats auf Kreditentscheidungen gegeben hat. Die Vorwürfe, die im Raum stehen, belasten das Vertrauen unserer Kunden in die Sparkasse und belasten alle, die für unsere Sparkasse eintreten. Wir unterstützen die Ermittlungsbehörden durch eine vollständige und umfängliche Zusammenarbeit und hoffen, diesen Zustand der Ungewissheit und damit auch der Spekulation schnellstmöglich zu beenden.“

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