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Energieausweis: von A+ bis H oder alles neu macht der Mai?

Nicht nur die Blümchen sprießen gerade in den Gärten glücklicher Immobilienbesitzer – auch die aktuelle Novelle der sogenannten Energieeinsparverordnung (EnEV) treibt ab 1.Mai 2014 wieder frische Blüten.

 

Was man als Verbraucher bereits von Kühlschränken, Glühbirnen und Autos her kennt, soll jetzt auch für Immobilien eingeführt werden. Doch im Gegensatz zu den bekannten, bunt bemalten und leicht einzuordnenden Buchstaben-Balken-Diagrammen ist die verbindliche Einordnung des energetischen Zustandes von Gebäuden ungleich komplizierter – und damit auch potentiell konfliktgeladen.  Denn wer sich als Vermieter, Pächter oder Verkäufer nicht daran hält, dem drohen bei verschärften Kontrollen schnell bis zu fünfstellige Bußgelder.

 

Für uns Grund genug, sich die Gesetzesänderungen mal im Detail anzuschauen. Hier finden Sie die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

 

1.       Wer verkauft oder vermietet, muss vorlegen

Verkäufer und Vermieter müssen den Energieausweis ab dem 1.5. bereits bei Besichtigung vorlegen. Außerdem ist in kommerziellen Immobilienanzeigen für Wohngebäude die Angabe folgender Fakten verpflichtend notwendig:

    • Art des Energieausweises (Bedarf- oder Verbrauchsausweis)
    • Kennwert (Endenergiebedarf, Energieverbrauchskennwert basierend auf der Wohnfläche)
    • Baujahr der Immobilie
    • Heizform (wesentlicher Energieträger)
    • Energieeffizienzklasse bei ab 1.5. ausgestellten Ausweisen

 

2.       Wer neu baut, muss noch mehr Energie sparen

Bauherren müssen ab dem 1. Januar 2016 bei zukünftigen Projekten eine einmalige Verschärfung der Effizienzanforderungen um 25% einplanen. Das bedeutet, dass die neu  geplante Immobilie bei Heizung, Kühlung und Strom mit deutlich weniger Energie als heute auskommen muss. Der Wärmeverlust soll sich gleichzeitig um ca. 20 Prozent reduzieren.

3.       Wer bereits besitzt, bekommt Feuer unter den alten Kessel

Heizungen, die vor 1985 eingebaut wurden, müssen bis 2015 ausgetauscht werden. Ausnahme: Der Besitzer bewohnt seine Immobilie bereits seit dem 1. Februar 2002 oder verbrennt per Brennwertkessel oder Niedertemperatur-Heizkessel mit hohem Wirkungsgrad.

4.       Wer gefördert werden will, kann davon profitieren

Die Vorgaben des EnEV sind zugleich Referenzwert für die Standards der staatlichen Förderbank KfW. Und für die Sanierung bestehender Immobilien gibt es weitere Programme nach dem Vorher-Nachher-Prinzip: für jede neu eingesparte Kilowattstunde Heizenergie gibt es bares Geld zurück.

Weitere und noch tiefergehende Informationen zur Energieeinsparverordnung finden Sie hier und auf unserer Webseite.

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