Regensburger Immobilienmarkt: Großes Zukunftspotential für Stadt und Land

von Dr. Markus Witt am in Wachsen ist einfach1 Kommentar

Es ist kein Geheimnis: Regensburg und seinen Bürgern geht es ausgezeichnet. Unsere schöne Domstadt und ihr Umland erleben seit Jahren einen unvergleichlichen Aufschwung. Alle Eckdaten stimmen: Höchste Wirtschaftskraft pro Kopf in Bayern, starkes Bevölkerungswachstum gegen den demografischen Trend, fast Vollbeschäftigung dank starker und global agierender Arbeitgeber, mehr als 30.000 Studenten an drei verschiedenen Hochschulen, ein starker Mittelstand und dazu  jedes Jahr viele kaufkräftige Touristen aus aller Welt. Kein Wunder, dass Experten in Medien und Wirtschaft die Region als Spitzenstandort in Deutschland handeln und ihr beste Zukunftschancen prognostizieren.

 

Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch im Regensburger Immobilienmarkt wider. Weil es der Bevölkerung insgesamt so gut geht und die Geschäfte glänzend laufen, steigen auch die Nachfrage und die Ansprüche der Bürger bei Wohn- und Büroobjekten. Gerade im Wohnmarkt ist in der Stadt eine lebhafte Nachfrage vorhanden,  verstärkt durch anhaltende Turbulenzen an den Börsen und den historisch günstigen Zinskonditionen. Die unmittelbare Folge: es wurde und wird viel gebaut, renoviert und modernisiert – und selbstverständlich auch viel verkauft, gekauft und finanziert. Ganz allgemein kann man von einem gesellschaftlichen Trend zur Urbanisierung sprechen.

 

In der Vergangenheit haben unsere Immobilen- und Finanzierungsexperten maßgeblich dazu beigetragen. Die Sparkasse Regensburg macht die eigenen vier Wände nicht nur möglich – sie war und ist auch erfolgreich an der lebenswerten Gestaltung der Stadt und ihrer neuen Quartiere interessiert und beteiligt. Mit einigem Stolz können wir heute sagen: Wichtige und prägende Projekte, wie zum Beispiel die Revitalisierung der Ganghofer Siedlung in der grünen Stadtmitte, die großzügige Bebauung  des Candis-Areals auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik im Stadtosten oder die Errichtung der familienfreundlichen Aubach-Villen im Süden, wären ohne das Engagement und die Leistung unseres Hauses so nicht möglich gewesen.

 

Und auch wenn wegen der regen Bautätigkeit und den unbestreitbar steigenden Quadratmeterpreisen so manche Kritiker bereits von einem Immobilienboom oder gar einer Blase sprechen, planen wir von der Sparkasse den eingeschlagenen Weg konsequent und wohlüberlegt weiter zu gehen und konstruktiv zu begleiten. Denn die positiven Rahmenbedingungen und  der Vergleich mit ähnlich prosperierenden Stadtentwicklungen zeigen uns doch, dass Regensburg eine gesunde Phase durchläuft.  Ein Blick in die offizielle Statistik der Stadt verdeutlicht das. Die Stadtbevölkerung wächst jedes Jahr im Schnitt um mehr als 1500 Personen, unterstützt durch eine seit 2012 deutlich steigende Geburtenrate. Solange sich an den Fundamentaldaten nichts ändert, stehen die Zeichen weiter auf Wachstum.

 

Die Frage der Bezahlbarkeit und Finanzierbarkeit einer Wohnimmobilie ist aus unserer Erfahrung immer eine Frage des Einzelfalls. Eine potente Wirtschaft, ein solider Arbeitsmarkt und der hohe Freizeitwert sorgen im Moment in Regensburg dafür, dass Menschen gerne in unserer Stadt und Region leben. Wir begrüßen diese Anziehungskraft und gehen davon aus, dass sie mittel- bis langfristig auch eine nachhaltige Strahlkraft auf die umliegenden Gemeinden des Landkreises haben wird.

 

In diesem Zusammenspiel zwischen Stadt und Land liegt das große Immobilien-Potential für die Zukunft. Eine isolierte Betrachtung einzelner, meist zentral gelegener Stadtquartiere verstellt dem Betrachter nur zu leicht den Blick auf das positive Gesamtbild. Denn auch wenn es in besonders gefragten Lagen, wie zum Beispiel der denkmalgeschützten Altstadt oder im Inneren Westen zu Engpässen im Bereich des hochpreisigen Wohnangebots kommt, so gibt es in Regensburg auf lange Sicht keine Begrenzung an möglichen Wohnbauflächen. Neue, innerstädtische Großprojekte, wie zum Beispiel „Das Dörnberg“ an der Ladehofstraße oder die Neubebauung des Kasernenviertels im Stadtsüden sind konkret in Planung. Gleichzeitig gibt es in den Stadtrandgemeinden noch viele Baulücken und Verdichtungspotential, zum Beispiel in Keilberg und hinter Wutzlhofen. Dies und der Abgang der doppelten Studentenjahrgänge werden in den nächsten Jahren zu einer spürbaren Entspannung auf der Nachfrageseite sorgen.  Und mit der Entfernung zur Stadt sinken im Umland die Immobilienpreise. So sind zahlreiche, verkehrstechnisch gut angebundene Gemeinden wie Schierling oder Regenstauf bereits jetzt attraktive, auch für junge Familien mit Kindern erschwingliche Alternativen.

 

Bei allen Unwägbarkeiten ist eines sicher: Die Sparkasse Regensburg wird die spannenden Herausforderungen in einem stark wachsenden Immobilien-Umfeld Seite an Seite mit unseren Kunden meistern.  Erklärtes Ziel unserer zahlreichen Mitarbeiter war und ist es,  immer die optimale Lösung für jeden individuellen Wohntraum zu finden. Darauf freuen wir uns!

 

Mit besten Grüßen

 

Ihr Dr. Markus Witt, Mitglied des Vorstands

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Ein Kommentar

  1. Fabian Lutz sagt am 17. Juli 2014 um 14:04 Uhr

    Aus aktuellem Anlass: Droht Regensburg eine Immobilienblase? Dr. Markus Witt nimmt im ARD Mittagsmagazin dazu Stellung. http://www.ardmediathek.de/tv/Mittagsmagazin/Droht-Deutschland-eine-Immobilienblase/Das-Erste/Video?documentId=22416388&bcastId=314636

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